Die Frage
Jedes Projekt beginnt mit einer Frage.
Unsere war einfach: Wie kann eine Person mehrere Organisationen gleichzeitig schützen – ohne dabei den Überblick, Zeit oder den Verstand zu verlieren?
Die Antwort darauf war nicht einfach.
Wir kommen aus einer Welt voller Projekte, Audits, Bewertungen und endloser Berichte. Jahrelang haben wir Systeme analysiert, die Daten schützen sollten – und dabei beobachtet, wie sie langsam unter der Last von Dokumentation, Tabellen und Prozessen zusammenbrachen.
Die Herausforderung
Cybersicherheit war zu etwas geworden, das man tun musste, statt zu etwas, das wirklich sinnvoll war.
Und wir dachten uns: Das muss nicht so sein.
Auf dem Markt gab es zahlreiche „große Lösungen“, die umfassende Übersicht und Kontrolle versprachen. Für kleinere Unternehmen und öffentliche Einrichtungen waren sie jedoch ungefähr so weit entfernt wie Science-Fiction.
Und genau diese Menschen kannten wir:
Manager, die alles richtig machen wollten, denen aber die Zeit, das Budget oder das Team dafür fehlte.
So entstand die Idee.
Nicht über Nacht und nicht in einer einzigen Brainstorming-Session, sondern Schritt für Schritt.
Die Idee
Aus Gesprächen. Aus langen Meetings. Aus späten Abenden nach Audits.
Ein Gedanke kam immer wieder zurück: Was wäre, wenn es ein Tool gäbe, das all diese Bürokratie und technische Komplexität in etwas verwandelt, das einfach funktioniert?
Nicht für Großkonzerne, sondern für die Menschen, die diese Arbeit jeden Tag machen.
Wir nannten es TAZILLA.
Der Name klingt vielleicht ein wenig wie der eines Filmmonsters – tatsächlich steht TAZILLA aber für genau das Gegenteil.
Etwas, das schützt, statt anzugreifen.
Etwas, das aus Frustration entstanden ist, aber auch aus tiefem Respekt für diese Arbeit.
Als wir Anfang 2022 erstmals über TAZILLA sprachen, war die NIS-Richtlinie bereits in Kraft. Sie hatte erste Regeln und Verpflichtungen für Betreiber wesentlicher Dienste geschaffen.
Doch sie machte auch eines deutlich: Regeln allein reichen nicht aus.
Und als NIS2 Gestalt annahm, wurde klar, dass diese Anforderungen bald eine wesentlich größere Zahl von Organisationen betreffen würden.
Das Problem war offensichtlich: Es würde nicht genügend Fachkräfte geben, um all diese Aufgaben zu bewältigen.
Und damit kehrte unsere ursprüngliche Frage zurück:
Wie kann ein CISO mehrere Organisationen gleichzeitig unterstützen?
Aus dieser Frage wurde ein Plan.
Aus dem Plan wurde ein Projekt.
Und mit Unterstützung des Programms Digital Europe wurde aus dem Projekt Realität.
Der Weg
TAZILLA zu entwickeln war alles andere als romantisch.
Es bedeutete monatelange Diskussionen, Entwürfe, Meinungsverschiedenheiten, Tests und Überarbeitungen.
Unzählige Whiteboards voller Diagramme, die zunächst überhaupt keinen Sinn ergaben – bis sie es plötzlich doch taten. Und natürlich viel zu viel Kaffee.
2025 erblickte schließlich die erste Version das Licht der Welt.
Nicht perfekt, aber lebendig.
An die ersten Präsentationen erinnern wir uns noch gut.
Die Leute kamen mit diesem skeptischen Blick herein, der ungefähr sagte: „Zeigt uns, was ihr habt – aber erwartet nicht, dass wir beeindruckt sind.“
Sie hatten bereits Dutzende Tools gesehen, die alle Wunder versprachen.
Dann zeigten wir ihnen TAZILLA.
Zunächst lehnten sie sich mit verschränkten Armen zurück. Am Ende beugten sie sich nach vorne, stellten Fragen, klickten sich durch die Funktionen und probierten die Plattform selbst aus.
Vielleicht hätten sie es nicht laut gesagt, aber es war offensichtlich: Sie hatten ihre Meinung geändert.
Aus Skepsis wurde Überraschung.
Und aus Überraschung echte Begeisterung.
In diesem Moment wussten wir, dass sich die Arbeit gelohnt hatte.
Der Zweck
Heute ist TAZILLA mehr als nur Software.
TAZILLA bringt die Erfahrung eines Auditors in die tägliche Arbeit eines Cybersecurity-Managers.
Die Plattform unterstützt, warnt, beobachtet und vereinfacht.
Sie übernimmt wiederkehrende Aufgaben, damit sich Menschen auf das konzentrieren können, was wirklich wichtig ist.
Die Zukunft
Heute entwickelt sich TAZILLA zu einer umfassenden CISO-as-a-Service-Lösung – nicht als Vision oder Experiment, sondern als funktionierende Plattform, aus der Praxis für die Praxis entwickelt.
Nicht oft schafft man etwas, das verändert, wie Menschen jeden Tag arbeiten.
Aber wenn es gelingt, weiß man: Es ist real.
Und das ist die Geschichte von TAZILLA.
Nicht nur die Geschichte einer Produktmarke, sondern die einer Gruppe von Menschen, die es leid waren, wie Dinge bisher gemacht wurden – und beschlossen haben, sie besser zu machen.